Titel

WALD&WILD - DIE STELEN VON JOSEF LINSCHINGER

Beschreibung

Der Traunkirchner Künstler Josef Linschinger hat im Park des Waldcampus Österreich 6 Stelen geschaffen, die wichtige Begriffe zum Thema Wald und Wild aufgreifen.Das Projekt wurde im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 mit Unterstützung des Rotary Club Gmunden realisiert.

Vom Zugangsweg zum Waldcampus biegt man rechts zur Kirche in den Park. Hier folgt man dem halbrunden Weg durch die Lindenallee. Der Reihe nach liest man die Vier-Wort-Stelen WALD - BAUM - HOLZ beim Vorübergehen, gegen den Uhrzeigersinn. Betritt man die Allee von der anderen Seite des Parkes, liest man WILD - HEGE - JAGD, im Uhrzeigersinn.

Diese sechs Begriffe beschreiben zentrale Wissensgebiete, die am Waldcampus gelehrt werden und schaffen so eine Verbindung mit diesem Ort der Aus- und Weiterbildung.

Broschüre

 

Waldkultur erLERNEN © Wolfgang Jirikowski

Kurse

 

In den Kursangeboten lernen sie auf vielfältige Weise Zusammenhänge zwischen „Wald“+„Kultur“ erkennen und verstehen, entwickeln unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten eigene Fähigkeiten und Kenntnisse oder ein umsetzbares Projekt und vernetzen sich mit Gleichgesinnten. Ein neuer Blick „auf den Wald“ entsteht. Engagierte KursabsolventInnen vermitteln ihr Wissen an den auf der digitalen Landkarte sichtbaren Orten auch gerne an Interessierte weiter.   Sie finden hier Detailinfos zum wichtigsten Weiterbildungsangebot in Österreich, dem Zertifikatslehrgang „Forst + Kultur“ und zu weiteren Kursen an zertifizierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bzw. zu ganz speziellen Themenbereichen.

Altes Bauernhaus in Salzburg – heute noch in Funktion! © Elisabeth Johann

Bäuerliche Waldkultur

 

Spuren der traditionellen bäuerlichen Waldnutzung sind auch heute noch in der Landschaft erhalten und geben Zeugnis von einer nachhaltige Waldbewirtschaftung.  Viele der zur Bewirtschaftung des Hofes benötigten Werkzeuge hat die bäuerliche Bevölkerung selbst hergestellt und dabei das Holz der Bäume verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung in großer Vielfalt heranwuchsen. Dazu gehören aber auch die Schnaitelbäume als Zeugnisse ehemaliger Futterlaubgewinnung, alte Lindenbäume im Wald, die auf eine ehemals offenere Landschaft hinweisen oder Haselbüsche entlang von heute kaum noch sichtbaren Wegen.