Hinter „Kulturerbe Wald Österreich“ steht der Verein Forst und Kultur Service sowie engagierte Forstleute (und eine Spezialistin für die graphische und technische Konzeption der Homepage + Landkarte). Die Kompetenzen umfassen jahrelange Erfahrung sowohl im Bereich der althergebrachten Aufgaben der Branche (Bewirtschaftung von Forstbetrieben, Verwaltung, Forschung, Forsteinrichtung, Forstbewertung, etc.) als auch besonders gesellschaftsrelevante Themenfelder (u.a. Waldpädagogik, Wald + Tourismus, Green CARE, etc.).
Die Ausbildung zu Forstkultur in Österreich und somit auch die Zusammenarbeit für viele Projekte dieser Website wird maßgeblich vom Ministerium und den forstlichen Ausbildungsstätten getragen.
Sie finden hier Hintergrundinfos zu den einzelnen Personen – und was sie motiviert hat, am Projekt mitzugestalten.
Der Verein Forst+Kultur-Service FoKuS hat unter anderem die folgenden Vereinsziele:
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft ist – unter Federführung der Forstsektion – die zentrale Drehscheibe für die Entwicklung der Forst Kultur in Österreich.
Neben zahlreichen Initiativen zur Bewusstseinsbildung, Weiterbildung und Vernetzung um Kultur, Wald und Holz wurde auch das gegenständliche Projekt „Kulturerbe WALD Österreich“ vom Ressort initiiert, für die Entwicklungsphase finanziert und fachlich begleitet.
Sie finden hier weitere Informationen zur Entwicklung des gesamten Themenfeldes.
Detailinfos siehe: www.bmluk.gv.at/themen/wald/wald-freizeit/Forstkultur.html
Die Website „Kulturerbe Wald Österreich“ wurde ins Leben gerufen, um die Vielfalt der forstkulturellen Projekte in Österreichs Wäldern sichtbar zu machen und das Bewusstsein für deren kulturelle Bedeutung zu fördern.
Sie bietet Absolventen des Zertifikatslehrgangs „Forst und Kultur in Österreich“ eine Plattform, um ihre Abschlussarbeiten zu präsentieren und deren praktische Umsetzung einem breiten Publikum vorzustellen.
Gleichzeitig ermöglicht die Website eine übersichtliche Darstellung des forstkulturellen Angebots in Österreichs Wäldern und lädt dazu ein, die Verbindung zwischen Natur und Kultur (auch digital) zu entdecken und zu erkunden.
Leopold Ziehaus
Obmann des Vereins
Obmann des Vereins und damit wesentlicher Projektträger der Website, Fachbeirat, fachliche Beiträge
Alfred Grieshofer
MR, BMLUK, Forstmann + Kunsthistoriker
Ich bin in der Forstsektion des Ministeriums unter anderem für die Themenbereiche Forstliche Raumplanung, Forsttourismus und Kultur zuständig und habe mit den Kolleginnen und Kollegen das ggstl. Projekt initiiert, damit Waldbewirtschaftern und allen an Kultur und Wald interessierten die fachliche Bandbreite und das Entwicklungspotential im eigenen Betrieb, Beruf oder der eigenen Region sicht- und greifbar gemacht wird.
Aufbauend auf den Zertifikatslehrgang und die bisherigen Erfahrungen wollen wir vor allem zur aktiven Teilnahme motivieren und dem Thema Wald + Holz einen fixen Platz im Kulturland Österreich sichern.
Elisabeth Johann
Forstrat, Forsthistorikerin
Schon während meines Studiums der Forstwissenschaften hat mich neben den ökologischen Fächern die Forstgeschichte außerordentlich interessiert. Dieses Interesse hat mich seither – bei meiner Tätigkeit als Bewirtschafterin des eigenen Waldes wie auch später bei meinen wissenschaftlichen Forschungen – nicht losgelassen. Denn der Wald ist lebende Geschichte. Als Leiterin des Fachausschusses Forstgeschichte im Österreichischen Forstverein arbeite ich an der Gestaltung der Website mit und zeichne für viele Fachbeiträge verantwortlich.
Mit meinem Engagement für Forst und Kultur möchte ich auf die geschichtlichen Zeugen menschlicher Tätigkeit im Wald, die vielfach verborgen sind, aufmerksam machen und die Wertschätzung der Gesellschaft für das traditionelle Wissen um die nachhaltige Bewirtschaftung der Kulturlandschaft wecken.
Andreas Holzinger
Obmann Verein
Waldpädagogik, Fachbeirat
Regionenverantwortlicher, Netzwerke, forstkulturelle Beiträge
Julia Brandstetter
Web-Development
Programmierung, Layout Gestaltung und technische Umsetzung.
Rafaela Rothwangl
ZT, Absolventin des Lehrgangs,
Website Administration
Großes forstkulturelles Interesse begleitet mich seit der Jugendzeit. Daher habe ich die Chance genutzt und durch den Forst+Kultur-Lehrgang mein Wissen vertieft. Für die website bin ich als Planerin, Vermittlerin, Datensammlerin und Projektleiterin tätig.
Sarah Paterno
Content & Website Administration
Zuständig, dass die Website inhaltlich aktuell, technisch sauber und nutzer-freundlich bleibt.
Alexandra Pröll
Website Administration
Datensammlung und Implementierung, sodass die Website inhaltlich aktuell ist.
Informationen zum nächste Lehrgang:
Ausbildungsstätten:
In Österreich gibt es drei große forstliche Ausbildungsstätten (FAST), die sich auf die Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Forstwirtschaft konzentrieren. Diese sind:
Neben Kursen zur Motorsägenarbeit, Sicherheit, Seilbringung, Waldbewirtschaftung, Holzvermarktung, Waldpädagogik, Baumsteigen, Tourismus und Gesundheit finden sich auch ausgesuchte Kurse zu forstkulturellen Thematiken und altem traditionellen Handwerk.
Zahlreiche andere Institutionen bieten ebenfalls forstkulturelle Informationsveranstaltungen an.
Waldkultur erLERNEN © Wolfgang Jirikowski
In den Kursangeboten lernen sie auf vielfältige Weise Zusammenhänge zwischen „Wald“+„Kultur“ erkennen und verstehen, entwickeln unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten eigene Fähigkeiten und Kenntnisse oder ein umsetzbares Projekt und vernetzen sich mit Gleichgesinnten. Ein neuer Blick „auf den Wald“ entsteht. Engagierte KursabsolventInnen vermitteln ihr Wissen an den auf der digitalen Landkarte sichtbaren Orten auch gerne an Interessierte weiter. Sie finden hier Detailinfos zum wichtigsten Weiterbildungsangebot in Österreich, dem Zertifikatslehrgang „Forst + Kultur“ und zu weiteren Kursen an zertifizierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bzw. zu ganz speziellen Themenbereichen.
Altes Bauernhaus in Salzburg – heute noch in Funktion! © Elisabeth Johann
Spuren der traditionellen bäuerlichen Waldnutzung sind auch heute noch in der Landschaft erhalten und geben Zeugnis von einer nachhaltige Waldbewirtschaftung. Viele der zur Bewirtschaftung des Hofes benötigten Werkzeuge hat die bäuerliche Bevölkerung selbst hergestellt und dabei das Holz der Bäume verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung in großer Vielfalt heranwuchsen. Dazu gehören aber auch die Schnaitelbäume als Zeugnisse ehemaliger Futterlaubgewinnung, alte Lindenbäume im Wald, die auf eine ehemals offenere Landschaft hinweisen oder Haselbüsche entlang von heute kaum noch sichtbaren Wegen.