Beschreibung

"Am Hart", bei einem kleinen Autoabstellplatz, an der Hernsteiner Straße zwischen Hernstein und Markt Piesting beginnt der Lehrpfad, der anschaulich auf Informationstafeln und mit realen Objekten das alte Handwerk der Pecherei zeigt - das seit 2011 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe gelistet wird. Man lernt die Arbeitsschritte der Pecherei im Jahresverlauf kennen, die speziellen Werkzeuge und Utensilien der Pecher und kann an den zahlreichen historisch und aktuell gepechten Schwarzföhren die Spuren der Pecherei erkennen. Objekte, wie eine erhaltene Pecherhütte, Pechfass und Pecherleiter lassen erahnen, wie die Pecher bis zu Beginn der 1970er-Jahre über Generationen die kräfteraubende Arbeit des Pechens ausgeführt haben. Mit etwas Glück trifft man vielleicht sogar einen der wenigen Pecher, die dieses traditionelle Handwerk wieder ausüben. Die eben verlaufende Rundwanderung mitten in der Idylle des duftenden Föhrenwaldes führt an der modernen und einzigartigen Vinzenzkapelle vor

Ort

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Kurse

 

In den Kursangeboten lernen sie auf vielfältige Weise Zusammenhänge zwischen „Wald“+„Kultur“ erkennen und verstehen, entwickeln unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten eigene Fähigkeiten und Kenntnisse oder ein umsetzbares Projekt und vernetzen sich mit Gleichgesinnten. Ein neuer Blick „auf den Wald“ entsteht. Engagierte KursabsolventInnen vermitteln ihr Wissen an den auf der digitalen Landkarte sichtbaren Orten auch gerne an Interessierte weiter.   Sie finden hier Detailinfos zum wichtigsten Weiterbildungsangebot in Österreich, dem Zertifikatslehrgang „Forst + Kultur“ und zu weiteren Kursen an zertifizierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bzw. zu ganz speziellen Themenbereichen.

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Spuren der traditionellen bäuerlichen Waldnutzung sind auch heute noch in der Landschaft erhalten und geben Zeugnis von einer nachhaltige Waldbewirtschaftung.  Viele der zur Bewirtschaftung des Hofes benötigten Werkzeuge hat die bäuerliche Bevölkerung selbst hergestellt und dabei das Holz der Bäume verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung in großer Vielfalt heranwuchsen. Dazu gehören aber auch die Schnaitelbäume als Zeugnisse ehemaliger Futterlaubgewinnung, alte Lindenbäume im Wald, die auf eine ehemals offenere Landschaft hinweisen oder Haselbüsche entlang von heute kaum noch sichtbaren Wegen.