Beschreibung
Die Pecherei war einst ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region. Für viele Familien bedeutete sie bis in die 1960er Jahre einen wichtigen Bestandteil des Einkommens. Einer der letzten aktiven Pecher ist Bernhard Kaiser aus Waidmannsfeld. Im Nebenerwerb pecht er einige hundert Schwarzföhren. Zum Vergleich, ein Berufspecher bearbeitete damals 4.000 bis 5.000 Bäume! Dabei verwendet Bernhard Kaiser noch die ursprünglichen Werkzeuge und arbeitet nach überliefertem Wissen. Nach dem „Fürhacken“ im Frühjahr muss er seine Bäume jede Woche mindestens einmal aufsuchen, um mit dem Hobel den Harzfluss aufrecht zu erhalten. Das Harz wird in Pechhäferln gesammelt. So erntet er jedes Jahr im Durchschnitt pro Baum etwa 3 kg Rohharz, das unter anderem für die Erzeugung von Hautcremen verwendet wird. Gerne gibt Bernhard Kaiser sein umfangreiches Wissen über die Pecherei und den Wald weiter. Der ausgebildete Waldpädagoge zeigt sein Können bei Vorführungen im Rahmen von Walderlebnistagen, die er für Ki
Ort
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Waidmannsfeld, Österreich
