Beschreibung

Die auf rechteckigem Grundriss errichtete Kapelle besitzt einen durch ein schmiedeeisernes Gitter geschützten Eingang und ein Satteldach. Sie ist außen im Giebel sowie links und rechts vom Eingang bemalt. Paphnutius gilt als Patron der Bergleute, v. a. auf dem Balkan. Er wurde 308 n. Chr. seines Glaubens wegen unter Kaiser Maximinus Daia gefoltert und musste anschließend für drei Jahre als Zwangsarbeiter in einem Bergwerk arbeiten. Danach lebte er vermutlich als Mönch bei Antonius dem Großen, später war er Bischof der oberen Thebais (Ägypten). Die Errichtung dieser Kapelle zu Ehren dieses in Europa weitgehend unbekannten Heiligen steht vermutlich mit der Bergbautätigkeit am Hochobir im Zusammenhang (1171 Bestätigung der Bergrechte durch Papst Alexander III an die Propstei Seckau). Paphnutius ist koptisch und bedeutet übersetzt „der (zu) Gott Gehörende“. Seine lebensgroße Statue befindet sich im Inneren der Wegkapelle.

 

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