Beschreibung

Wenn die Rede vom „Raxkönig“ ist, dann ist damit Georg Hubmer gemeint. Der Schwemmunternehmer erschloss das Höllental um 1800 zur Kohlholzgewinnung. Er organisierte den Transport durch das unwegsame Tal über Schwemmkanäle und errichtete die dafür notwendigen Holz- und Wasserriesen, Holzrechen und Klausen. Zur Blütezeit beschäftigte Hubmer 400 Waldarbeiter. Hubmer stieg zum größten Arbeitgeber und Gönner von Naßwald auf, er finanzierte ein Schul- und Bethaus und genoss die Anerkennung des Dorfes. Heute erinnert die Hubmer-Gedächtnisstätte in Naßwald an den Pionier, 5 Kilometer südlich von Schwarzau im Gebirge. Im Mittelpunkt der Gedächtnisstätte steht eine stilgetreu nachgebaute Holzknechthütte mit Feuerstelle, bei der man gegen Anmeldung auch Sterz essen kann. Besucher lernen über die Geschichte des Holztransports und vom harten Leben der Holzknechte. 40 Jahre nach Hubmers Tod entstand 1873 mit der ersten Wiener Hochquellenleitung eine weitere Pionierleistung in der Rax-Region. Das Was

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Kurse

 

In den Kursangeboten lernen sie auf vielfältige Weise Zusammenhänge zwischen „Wald“+„Kultur“ erkennen und verstehen, entwickeln unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten eigene Fähigkeiten und Kenntnisse oder ein umsetzbares Projekt und vernetzen sich mit Gleichgesinnten. Ein neuer Blick „auf den Wald“ entsteht. Engagierte KursabsolventInnen vermitteln ihr Wissen an den auf der digitalen Landkarte sichtbaren Orten auch gerne an Interessierte weiter.   Sie finden hier Detailinfos zum wichtigsten Weiterbildungsangebot in Österreich, dem Zertifikatslehrgang „Forst + Kultur“ und zu weiteren Kursen an zertifizierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bzw. zu ganz speziellen Themenbereichen.

Altes Bauernhaus in Salzburg – heute noch in Funktion! © Elisabeth Johann

Bäuerliche Waldkultur

 

Spuren der traditionellen bäuerlichen Waldnutzung sind auch heute noch in der Landschaft erhalten und geben Zeugnis von einer nachhaltige Waldbewirtschaftung.  Viele der zur Bewirtschaftung des Hofes benötigten Werkzeuge hat die bäuerliche Bevölkerung selbst hergestellt und dabei das Holz der Bäume verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung in großer Vielfalt heranwuchsen. Dazu gehören aber auch die Schnaitelbäume als Zeugnisse ehemaliger Futterlaubgewinnung, alte Lindenbäume im Wald, die auf eine ehemals offenere Landschaft hinweisen oder Haselbüsche entlang von heute kaum noch sichtbaren Wegen.