Beschreibung

Ein reiches Wegenetz und tief eingeschnittene Hohlwege durchziehen heute noch die Bergflanken des Christophbergs. Sie mögen ihren Anfang in einem historischen Steinbruch genommen haben, aus dem einst Mahlsteine für die römische Stadt auf dem Magdalensberg, Pressgewichte und Mühlsteine für die Bauernhuben und Hausmühlen der Umgebung sowie Steine für den Bau der Hochöfen der Kärntner Montanindustrie herausgemeißelt wurden. Ab der Mitte des 19. Jh. erfolgte hier auch ein Bergbau nach Eisen, der einige Zeit intensiv betrieben worden sein dürfte, jedoch nur einige Jahrzehnte andauerte. Die letzten Schürfrechte lagen bei der VÖEST Alpine AG. 1980 wurden schließlich alle gelöscht. Neben dem industriellen Verkehr mögen auch die zahlreichen Pilger aus Unterkärnten und dem Mießtal zur Ausbildung der Hohlwege beigetragen haben, die seit dem 15. Jh. eine reiche Ernte sowie Schutz gegen Wetterunbilden und Hungersnöte erbaten. Noch in der zweiten Hälfte des 18. Jh. fanden jährlich 30 große Prozessio

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