Beschreibung
Das Hügelgräberfeld auf der Napoleonwiese gehört mit jenen Gräbern in Gratschach/Landskron und Möltschach zu den ältesten sichtbaren Zeugnissen menschlicher Zivilisation im Villacher Raum. Das Grabhügelfeld auf der Napoleonwiese wurde zwischen 850/800 bis 550 v. Chr. genutzt. Die Hügelgräber gewähren einen Einblick in die Bestattungsrituale und den damit verbundenen Jenseitsvorstellungen dieser Zeit. Die Toten wurden mit ihrer Kleidung und allfälligen Beigaben auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Knochenstücke wurden sorgfältig aufgelesen und mit den Beigaben in eine Urne gefüllt. Diese wurde dann in einer Grabgrube oder Grabkammer deponiert und mit einem oft mehrere Meter hohen Erdhügel überdeckt. Die meisten Hügelgräber waren aber bereits antik beraubt worden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählte man noch 60 dieser Riesen- oder Heidengräber. 1871 ließen Gundacker Graf von Wurmbrand 13 und Felix von Luschan 17 Grabhügel und Anton Ritter von Gallenstein weitere 30 Grabhüge öffnen. Da
Ort
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Napoleonwiese, Villach, Österreich
