Beschreibung

Mühlbach am Hochönig verfügte über eines der wichtigsten Kupfererzvorkommen in Europa und hat eine 4000 Jahre alte Bergbaugeschichte, das im Bergbaumuseum und im Schaustollen eindrücklich dargestellt wird. Der prähistorische Kupfererzabbau und die Verhüttung der Erze begann etwa um 2 000 v. Chr. und dauerte über die gesamte bis ca. 800 v. Chr., wobei die Bergbau- und Verhüttungsspuren am Götschenberg in Bischofshofen noch um einiges älter sind. Auf über 190 nachgewiesenen Schmelzplätzen, die sich im Westen des Verbreitungsgebietes des Mitterberger Revieres bis zum Trockenbach erstrecken, sind heute noch über 4 000 Jahre alte Schlackenstücke zu finden. Als man erkannte, wie wichtig diese Anhöhe für die Salzburger Bergbau- und Besiedelungsgeschichte ist, wurde ein Teil des Götschenberges 1969 unter Schutz gestellt und zum Naturdenkmal erklärt. Der zufällige Fund von Kupferkiesstücken bei der Suche nach einem verlorenen Brotlaib führte letztlich ab 1827 zur Wiederaufnahme des Bergbaubetri

Ort

  • Hochkönigstraße 237, 5505 Mühlbach am Hochkönig, Österreich

Region

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