Titel

Klimafitte Wälder - Erkenntnisse auf Basis historischer Baumvorkommen

Beschreibung

Die vorliegende Grundlagenstudie widmet sich der Rekonstruktion historischer Veränderungen forstlich nutzbarer Baumarten im Kontext sich wandelnder Klimaverhältnisse. Im Fokus stehen die Bundesländer Oberösterreich und Tirol, die aufgrund ihrer topografischen und klimatischen Unterschiede sowie der verfügbaren Grundlagendaten ausgewählt wurden. Die Untersuchung basiert auf einer Vielzahl von Quellen: historischen Toponymen (Ortsnamen mit Baumartenbezug), Archivbelegen, forstlichen und geografischen Daten, dendrochronologisch untersuchten Funden und klimatischen Rekonstruktionen.

Hier zum Nachlesen: Endbericht

Impressum
Projektnehmer:
Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement, Universität für Bodenkultur Wien
Adresse: Gregor-Mendel-Str. 33, 1180 Wien
Projektleiter: DI Dr. Severin Hohensinner
Tel.: +43 660/21 44 000
E-Mail: [email protected]
Kooperationspartner: Institut für Soziale Ökologie, BOKU Wien; dendro.at OG
Finanzierungsstelle: Waldfonds der Republik Österreich
Projektlaufzeit: 01.10.2022-31.10.2025
1. Auflage
Fotonachweis: ChatGPT (2025)
Wien, 2025. Stand: 14. Oktober 2025

Waldkultur erLERNEN © Wolfgang Jirikowski

Kurse

 

In den Kursangeboten lernen sie auf vielfältige Weise Zusammenhänge zwischen „Wald“+„Kultur“ erkennen und verstehen, entwickeln unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten eigene Fähigkeiten und Kenntnisse oder ein umsetzbares Projekt und vernetzen sich mit Gleichgesinnten. Ein neuer Blick „auf den Wald“ entsteht. Engagierte KursabsolventInnen vermitteln ihr Wissen an den auf der digitalen Landkarte sichtbaren Orten auch gerne an Interessierte weiter.   Sie finden hier Detailinfos zum wichtigsten Weiterbildungsangebot in Österreich, dem Zertifikatslehrgang „Forst + Kultur“ und zu weiteren Kursen an zertifizierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bzw. zu ganz speziellen Themenbereichen.

Altes Bauernhaus in Salzburg – heute noch in Funktion! © Elisabeth Johann

Bäuerliche Waldkultur

 

Spuren der traditionellen bäuerlichen Waldnutzung sind auch heute noch in der Landschaft erhalten und geben Zeugnis von einer nachhaltige Waldbewirtschaftung.  Viele der zur Bewirtschaftung des Hofes benötigten Werkzeuge hat die bäuerliche Bevölkerung selbst hergestellt und dabei das Holz der Bäume verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung in großer Vielfalt heranwuchsen. Dazu gehören aber auch die Schnaitelbäume als Zeugnisse ehemaliger Futterlaubgewinnung, alte Lindenbäume im Wald, die auf eine ehemals offenere Landschaft hinweisen oder Haselbüsche entlang von heute kaum noch sichtbaren Wegen.