Beschreibung

Im 18. Jahrhundert war der Abtransport von Holz aus den unzugänglichen Waldgebieten des 14.000 ha großen Urwaldgebietes des Böhmerwaldmassivs schwierig und erfolgte vorerst hauptsächlich mit Fuhrwerken. Aufgrund des ansteigenden Holzbedarfes der rasch wachsenden Städte, wurde die Forstwirtschaft immer bedeutender. In den Jahren 1789 - 1793 errichtete Schwemmdirektor Joseph Rosenauer mit mehr als 1000 Arbeitern den „Alten Kanal“ (39,5 km) von Hirschbergen bis zur Großen Mühl, wobei der Kanal am Rosenhügel die "Europäische Wasserscheide" zwischen Elbe und Donau überschreitet. Dieser Kanal mündet bei Haslach in die Große Mühl, auf der die Scheiter bis Neuhaus an der Donau geschwemmt wurden. Dort verlud man sie auf Schiffe oder Flöße, die nach acht Tagen die Reichs- und Residenzstadt Wien erreichten. Der „Neue Kanal“ wurde 1821 bis 1823, nach Rosenauers Tod von Ernst Mayer (Nachfolgender Schwemmdirektor), vom Lichtwasser bis Hirschbergen (12,0 km) erbaut. Durch die Herstellung eines 419 m

Ort

Dich könnte auch interessieren...

Waldkultur erLERNEN © Wolfgang Jirikowski

Kurse

 

In den Kursangeboten lernen sie auf vielfältige Weise Zusammenhänge zwischen „Wald“+„Kultur“ erkennen und verstehen, entwickeln unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten eigene Fähigkeiten und Kenntnisse oder ein umsetzbares Projekt und vernetzen sich mit Gleichgesinnten. Ein neuer Blick „auf den Wald“ entsteht. Engagierte KursabsolventInnen vermitteln ihr Wissen an den auf der digitalen Landkarte sichtbaren Orten auch gerne an Interessierte weiter.   Sie finden hier Detailinfos zum wichtigsten Weiterbildungsangebot in Österreich, dem Zertifikatslehrgang „Forst + Kultur“ und zu weiteren Kursen an zertifizierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bzw. zu ganz speziellen Themenbereichen.

Altes Bauernhaus in Salzburg – heute noch in Funktion! © Elisabeth Johann

Bäuerliche Waldkultur

 

Spuren der traditionellen bäuerlichen Waldnutzung sind auch heute noch in der Landschaft erhalten und geben Zeugnis von einer nachhaltige Waldbewirtschaftung.  Viele der zur Bewirtschaftung des Hofes benötigten Werkzeuge hat die bäuerliche Bevölkerung selbst hergestellt und dabei das Holz der Bäume verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung in großer Vielfalt heranwuchsen. Dazu gehören aber auch die Schnaitelbäume als Zeugnisse ehemaliger Futterlaubgewinnung, alte Lindenbäume im Wald, die auf eine ehemals offenere Landschaft hinweisen oder Haselbüsche entlang von heute kaum noch sichtbaren Wegen.