Wie arbeiten wir zusammen. Wie kam es zu den Kooperationen. Wie kann ich auf dieser Seite aufgenommen werden?
Diese Website entstand durch Kooperationen mit zahlreichen unten gelisteten Partnern.
Wesentliches Ziel der Website ist Netzwerke und Kooperationen zum Thema Forst + Kultur aufzuzeigen.
Neue Netzwerke sind herzlich willkommen. Die Aufnahme erfolgt über das Antragsformular auf der Homepage.
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft ist – unter Federführung der Forstsektion – die zentrale Drehscheibe für die Entwicklung der Forst Kultur in Österreich.
Neben zahlreichen Initiativen zur Bewusstseinsbildung, Weiterbildung und Vernetzung um Kultur, Wald und Holz wurde auch das gegenständliche Projekt „Kulturerbe WALD Österreich“ vom Ressort initiiert, für die Entwicklungsphase finanziert und fachlich begleitet.
Sie finden hier weitere Informationen zur Entwicklung des gesamten Themenfeldes.
Detailinfos siehe: www.bmluk.gv.at/themen/wald/wald-freizeit/Forstkultur.html
In Österreich – einem der waldreichsten Länder Europas – wird den kulturellen Aspekten und Entwicklungspotentialen um
Wald und Holz bereits seit einigen Jahren hohe Aufmerksamkeit gewidmet.
Das Themenfeld „Forst + Kultur“ wurde ab dem Jahr 2003 – mit der Gründung des Österreichischen Forst Kultur Netzwerkes – auf Initiative der Forstsektion des Ressorts in enger Abstimmung mit den forstlichen Ausbildungsstätten des Bundesamtes für Wald, dem Österreichischen Forstverein und engagierten Akteuren aus Verwaltung, Forschung und waldbewirtschaftenden Betrieben gestartet. Das fachlich spannende und breit gefächerte Thema ist mittlerweile in einschlägigen Entwicklungs- und Förderprogrammen sowie der Österreichischen Waldstrategie und in einigen Regionen breit verankert.
Bedeutende Initiativen der letzten Jahre:
Aufbauend auf die bisherigen Initiativen, Erfahrungen und nicht zuletzt die mittlerweile entstandene Vielfalt an buchbaren forstkulturellen Angeboten wurde das gegenständliche Projekt „Kulturerbe WALD Österreich“ vom Ressort beauftragt, für die Entwicklungsphase finanziert und fachlich begleitet.
Interessierten Kolleginnen und Kollegen mit forstlicher Ausbildung und Waldbewirtschaftern soll dadurch die inhaltliche Vielfalt und damit verbundene Entwicklungschancen für eine betriebliche oder berufliche Entwicklung bewusst gemacht werden; anderseits werden der interessierten Öffentlichkeit fundierte Fachinformationen zu sämtlichen Kulturthemen um Wald und Holz in gebündelter aber fachlich fundierter Form bereitgestellt und vor allem ein möglichst einfacher Zugang zu
buchbaren Angeboten ermöglicht.
Das Vorhaben lässt zahlreiche Impulse zur schrittweisen Weiterentwicklung des Themenfeldes in den nächsten Jahren erwarten.
Detailinfos zu Forstkulturellen Aktivitäten siehe:
…sind eine Gruppe von engagierten Menschen, Betrieben und Gemeinden, die ihre Aktivitäten rund um das Thema Schwarzföhre bündeln und das mit ihr verbundene Kulturgut der Öffentlichkeit näher bringen wollen. Die Zusammenarbeit besteht seit 2013. Die dynamische Gruppe bietet eine bunte Mischung an Produkten, Aktivitäten und Informationen zu den Themen Schwarzföhre und Pecherei und wächst laufend.
Wald, Holz & Mensch in Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft = Forstkultur!
Menschen standen schon immer in enger Beziehung mit den Wäldern. Waldbestände sind Spiegelbilder der Gesellschaft. Mit historischen Wissen für Heute und Morgen Ansätze, Lösungen und betriebswirtschaftlich attraktive Produkte suchen & entwickeln & umsetzen.
Verein Waldpädagogik in Österreich
Die „Waldpädagogik“ ist eine sehr junge Disziplin, die in Österreich seit ca. 30 Jahren gepflegt und „kultiviert“ wird. Ein Standbein sind die vielen visionären Waldbesitzer, Forstleute, Lehrer und Praktiker, die mit Kindern, Familien, Schulen oder vermehrt auch Familien und älteren Menschen den Wald „mit allen Sinnen“ erlebbar machen.
Universität für Bodenkultur in Wien
Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) ist eine renommierte Universität in Wien mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Umwelt- und Lebenswissenschaften. Sie wurde 1872 gegründet und verbindet Naturwissen- schaften mit Technik, Wirtschaft und Sozialwissenschaften. Forschung und Lehre konzentrieren sich auf Klimaschutz, Ressourcenmanagement und nachhaltige Entwicklung.
BFW – Bundesforschungszentrum für Wald
Wo wissen auf Bäume trifft
Das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) ist eine österreichische Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt auf Waldökologie, Forstwirtschaft und Naturgefahren. Es untersucht den Einfluss des Klimawandels auf Wälder, entwickelt nachhaltige Bewirtschaftungsstrategien und berät Politik sowie Praxis. Zudem betreibt es Monitoring, Schutzwaldforschung und Wissenstransfer für eine zukunftsfähige Waldentwicklung.
FHP – FORST HOLZ PAPIER
Die Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP) ist ein Zusammenschluss zentraler Organisationen der österreichischen Forst-, Holz- und Papierbranche. Sie vernetzt Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Wald über die industrielle Verarbeitung bis zum fertigen Produkt – und stärkt Zusammenarbeit, Innovation und nachhaltige Nutzung des Rohstoffs Holz.
Michael Grabner
Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Michael Grabner ist Experte für Holztechnologie und nachwachsende Rohstoffe am Standort Tulln an der Donau. Seine Forschung konzentriert sich auf die Eigenschaften, Nutzung und nachhaltige Bewirtschaftung von Holz als natürlichen Werkstoff. Dabei verbindet er wissenschaftliche Analyse mit praxisnahen Anwendungen für Bau, Materialforschung und nachhaltige Ressourcennutzung.
ForstWIRtschaft
Die Website forstwirtschaft.at informiert über die Bedeutung und Zukunft der Forstwirtschaft in Österreich. Sie bietet fundierte Inhalte zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung und zeigt, wie Tradition und moderne Ansätze kombiniert werden, um Wälder klimafit und widerstandsfähig zu halten. Ein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, Schädlingsbefall und wirtschaftlichem Druck. Zudem liefert die Seite Zahlen, Fakten und Grafiken zum Zustand der Wälder.
Waldkultur erLERNEN © Wolfgang Jirikowski
In den Kursangeboten lernen sie auf vielfältige Weise Zusammenhänge zwischen „Wald“+„Kultur“ erkennen und verstehen, entwickeln unter Anleitung von erfahrenen Fachleuten eigene Fähigkeiten und Kenntnisse oder ein umsetzbares Projekt und vernetzen sich mit Gleichgesinnten. Ein neuer Blick „auf den Wald“ entsteht. Engagierte KursabsolventInnen vermitteln ihr Wissen an den auf der digitalen Landkarte sichtbaren Orten auch gerne an Interessierte weiter. Sie finden hier Detailinfos zum wichtigsten Weiterbildungsangebot in Österreich, dem Zertifikatslehrgang „Forst + Kultur“ und zu weiteren Kursen an zertifizierten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bzw. zu ganz speziellen Themenbereichen.
Altes Bauernhaus in Salzburg – heute noch in Funktion! © Elisabeth Johann
Spuren der traditionellen bäuerlichen Waldnutzung sind auch heute noch in der Landschaft erhalten und geben Zeugnis von einer nachhaltige Waldbewirtschaftung. Viele der zur Bewirtschaftung des Hofes benötigten Werkzeuge hat die bäuerliche Bevölkerung selbst hergestellt und dabei das Holz der Bäume verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung in großer Vielfalt heranwuchsen. Dazu gehören aber auch die Schnaitelbäume als Zeugnisse ehemaliger Futterlaubgewinnung, alte Lindenbäume im Wald, die auf eine ehemals offenere Landschaft hinweisen oder Haselbüsche entlang von heute kaum noch sichtbaren Wegen.